Aktuelles

Mit dem eigenen Hund Gutes Tun – schon mit 1 Stunde pro Woche LebensFreude bereiten.

Hier werden sozial engagierte Menschen mit einem eigenen Hund gesucht, die Lust und Zeit haben Menschen zu besuchen. Menschen, die Sehnsucht und eine besondere Freude am Kontakt nach und zu einem Hund haben, oft isoliert vom sozialen Umfeld und einsam sind. Die Menschen leben entweder in einer sozialen Einrichtung (wie z.B. in einem Heim oder im betreuten Wohnen) oder auch zu Hause. Die Besuche sollten in einem regelmäßigen Rhythmus stattfinden, der frei wählbar ist.

Der Verein “Leben mit Tieren” e.V. vermittelt schon seit 30 Jahren diese Kontakte und die Anfragen steigern sich Jahr für Jahr. Der Sitz des Vereins ist im berliner Bezirk Grunewald – die Besuche finden jedoch gesamtstädtisch statt.

Welche Voraussetzungen sind nötig? Im Besitz eines netten Hundes sein, regelmäßig Zeit haben, Lust daran haben, sich mit  Menschen zu beschäftigen und aufgeschlossen für neue Beziehungen sein.

Eine besondere Form der Kommunikation: stiller Dialog

Der Verein zahlt eine im gesetztl. Rahmen mögliche Aufwandsentschädigung. Als Ehrenamtliche_r gilt hier die entsprechende Ehrenamtsversicherung, sowohl für den Menschen als auch für den Hund. Darüber hinaus qualifizieren und begleiten wir die Ehrenamtlichen vor und in der Einsatzzeit.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns und/oder melden sich zum Infoabend an: Info@lebenmittieren.de

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Hunde des Monats

– November –

diesmal:

Mehrie – die geduldige Tibet-Terrier-Hündin

geboren im Juni 2014

Der Weg zum Besuchsbegleithund:

Mehrie wurde uns im November 2018 zur Verhaltenseinschätzung vorgestellt.
Prüferin: Frau Dr. Ulrike Werner
Das Ergebnis: Mehrie überzeugt von Ausgeglichenheit und Geduldigkeit. Scheinbar kann sie nichts aus der Ruhe bringen.

Zwischen Hund und Halterin ist ein ganz “dickes” Band, Das sieht man, wenn einem die zwei begegnen. Mehrie mag die Menschen, aber sie müssen schon zu ihr kommen. Den Kontakt fordert sie nie ein, ist aber für jede nette Ansprache und freundliche Berührung zu haben. Ein Tibet-Terrier spielt auch nicht unbedingt, gleicht das aber mit zurückhaltendem Interesse und gutes Aussehen wieder aus. Das sind gute Voraussetzungen für einen Besuchsbegleithund für Menschen, die ein ruhiges Tier an ihrer Seite schätzen! Mehrie ist für den Einsatz bei Senioren und Kindern geeignet.  Das Team beginnt den Besuchsdienst bei einer Einzelperson mit dementieller Erkrankung.

Wir wünschen euch viel Freude!!

Einsatzort:

Juli 2019: Besuchsdienst Einzelperson mit dementieller Erkrankung

Bilder aus dem Einsatz:

noch nicht vorhanden

Danke an das Team Ute und Mehrie für das Engagement,
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Allgemeine Leinenpflicht ab 2019

Ab dem 1. Januar 2019 müssen alle Hunde in Berlin grundsätzlich an die Leine.

Auf der Straße genauso, wie in Park, Wald, Bus, Bahn, Treppenhäusern von Wohnhäusern und anderem. Kurz: überall außerhalb von privaten Grundstücken und geschlossenen Räumen.

Ausnahmen gibt es nur für Brachflächen, ausgewiesene Hundeauslaufgebiete und unbelebte Straßen und Plätze. Nur da dürfen bestimmte Hunde von der Leine. Diese bestimmten Hunde sind:

  • solche, die von ihren Besitzer schon vor dem 22. Juli 2016 gehalten wurden.
  • Hunde, deren Halter von Beruf sachkundig sind (z.B. Tierärzte oder Hundeführer bei der Polizei) oder eine Sachkundebescheinigung haben.

Um die zu bekommen, muss jeder, der einen Hund auf Brachflächen und unbelebten Straßen und Plätzen (nachts, wenn sonst niemand unterwegs ist) von der Leine lassen will, eine theoretische und eine praktische Prüfung machen. Das bedeutet: Wenn in einer Familie alle die Möglichkeit haben wollen, den Hund von der Leine zu lassen, muss jeder Einzelne die Sachkundeprüfung machen.

Sieht das Gesetz Ausnahmen von der allgemeinen Leinenpflicht vor?

Ja. Die allgemeine Leinenpflicht gilt in folgenden Fällen nicht:

  • Wenn Sie Ihren Hund bereits vor dem 22. Juli 2016 gehalten haben. Maßgeblich ist also der Zeitpunkt des Inkrafttretens des Berliner Hundegesetzes. Eine Sachkundebescheinigung ist für diesen Fall nicht erforderlich. Für den Nachweis, dass Sie bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes Halterin/Halter des Hundes waren, reicht die Haftpflichtpolice, der Steuerbescheid, der Eintrag im Heimtierausweis oder die Registrierung bei einem Heimtierregister aus.
  • Wenn Sie als sachkundig im Sinne des Berliner Hundegesetzes gelten und eine Sachkundebescheinigung erhalten haben. Dies ist u.a. der Fall, wenn
    • Sie eine Sachkundeprüfung abgelegt und eine Sachkundebescheinigung erhalten haben,
    • Sie in den letzten 5 Jahren einen Hund mindestens drei Jahre beanstandungsfrei gehalten haben und Sie eine Sachkundebescheinigung erhalten haben oder
    • Sie zu einer der in § 6 Absatz 2 Hundegesetz genannten Personengruppen gehören und eine Sachkundebescheinigung erhalten haben. (Als sachkundig gelten zum Beispiel Tierärztinnen und Tierärzte sowie Hundeführerinnen und Hundeführer von Diensthunden…”)

Muss ich die Sachkundeprüfung (“Hundeführerschein”) machen?

Nein, dies ist freiwillig. Sie benötigen ihn nur, wenn Sie ihren Hund von der allgemeinen Leinenpflicht befreien wollen. Wer die Kosten und Mühen der Sachkundeprüfung nicht auf sich nehmen will, dem bleiben die Hundeauslaufgebiete. Hier können Hunde auch weiterhin ohne Leine herumlaufen.

Wo kann ich die Sachkundeprüfung machen?

Eine Sachkundeprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Beides können Sie ab dem 1. Januar 2019 ablegen und Ihren Hund damit für den begrenzten Freigang qualifizieren. Die Prüfung kann bei Sachverständigen abgelegt werden. Eine Liste der Sachverständigen erhalten Sie bei den Ordnungsämtern der Bezirke. Zu der Prüfung müssen Sie sich bei Ihrem Bezirksamt anmelden, dann folgen etwa 30 Fragen im theoretischen Teil, von denen Sie binnen 45 Minuten 70 Prozent richtig beantworten müssen. Den praktischen Teil führen die Hundeschulen in einer ein- bis zweistündigen Prüfung durch, bei der vor allem Gehorsam und Wesen des Hundes im Fokus stehen. Die Kosten variieren ab 90 Euro aufwärts. Dabei gilt: Ein Hund, ein Halter. Bei Verstoß droht ein Ordnungsgeld von 25 Euro.

Was ist, wenn …? – OFFENE Fragen

Schon im Herbst monierte der CDU-Politiker Thorsten Schatz, in der ab Januar geltenden Verordnung blieben zu viele Fragen offen. Ungeklärt sei, was geschehe, wenn ein Halter den Hundeführerschein nicht bestehe, was mit Hunden passiere, die beim Wesenstest durchfallen und was die Verordnung für den Fall vorsehe, wenn ein Halter mehrere Hunde habe. Ob also die Prüfung pro Hund oder Halter gelte. Er verwies auch auf die ohnehin schon unterbesetzten Bezirksämter, die die Umsetzung der Verordnung kontrollieren sollen.

Quelle: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2018/12/faq-berlin-hundegesetz-leinenzwang.html

Die Lespaten-Hund-Teams

Ab sofort können wir ein Angebot für alle Berliner “Leseanfänger” (Kinder und Erwachsene) bereit stellen: die Lesepaten-Hund-Teams kommen dorthin, wo das Lesen erwünscht ist – ob zu Hause, in der Schule etc. Weitere Informationen sind auf unserer Seite “Lesepate”

Lespatenhunde …

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Mueller CapWir sagen Danke:

Die Firma Textil One hat uns mit wundervollen Caps und Shirts ausgestattet. Sie haben den ersten Webshop realisiert, in welchem es möglich ist Stickerei und Siebdruck Online zu bestellen.

Wir freuen uns schon sehr darauf, die Caps an die Kinder der Sonnenpfoten zu überreichen.

Shoppen und den Verein unterstützen: es ist ganz einfach:

über die folgende Internetseite anmelden, den Verein Leben mit Tieren aussuchen und dann im Lieblingsshop einkaufen gehen. Für Sie entstehen keine Mehrkosten und der Verein bekommt für jeden Einkauf eine Prämie ausgezahlt.